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Nach dieser „Phase“ war das Malen lange vergessen, bis ich ein Bild von Monet sah und dachte: Ja, genauso sehe ich es auch. Ab dem Moment war eine Tür geöffnet und später konnte ich mich für andere Maler begeistern, und gleichzeitig mit dem Verständnis für Bilder kam der Wunsch, selbst zu malen. Ich fing wieder an zu zeichnen, sporadisch zwar, aber doch gleichzeitig immer mit dem Wunsch, etwas auszudrücken. Malen ist für mich der Versuch, eine neue, eigene „Sprache“ zu entwickeln aus der Notwendigkeit, Ausdruck zu finden. Es ist wie ein Forschen über sich selbst und die eigene Begrifflichkeit. In diesem Zusammenhang bin ich oft selbst überrascht, wie sich ein Bild entwickelt. Oft, in bestimmten Situationen oder Stimmungen erscheinen spontan Bilder vor meinem inneren Auge. Es kommt auch vor, dass ich gedankenverloren „kritzele“ und entwickele dabei eine neue Idee, auf die ich nicht gekommen wäre, hätte ich angestrengt nachgedacht. Der Malprozess selbst ist wie ein Zustand zwischen Logik (Farbe, Bildaufbau usw.) und einer Art „Innerem Fließen“. Man kann sagen, man hat eine bildlose Vorstellung, die sich verwirklichen soll. „ |
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